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    <title>(What&apos;s the Story) Morning Glory : Rubrik:Movies</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>StrangeGuy</dc:publisher>
    <dc:creator>StrangeGuy</dc:creator>
    <dc:date>2008-04-03T21:49:38Z</dc:date>
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  <image rdf:about="http://static.twoday.net/isdasniedlich/images/icon.jpg">
    <title>(What&apos;s the Story) Morning Glory</title>
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  <item rdf:about="http://isdasniedlich.twoday.net/stories/4836884/">
    <title>Abgedreht - Der Film</title>
    <link>http://isdasniedlich.twoday.net/stories/4836884/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;Abgedreht&quot; height=&quot;257&quot; alt=&quot;Abgedreht&quot; width=&quot;150&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/isdasniedlich/images/Abgedreht.jpg&quot; /&gt;In einschlägigen Feuilletons kam man um diesen Film in den letzten Tagen ja wirklich nicht drumrum, zurecht. Was Michel Gondry (Vergiss mein nicht, Science of Sleep) mit diesem Film zu leisten im Stande ist, kann man nur schwer in Worte fassen. &lt;br /&gt;
Der Inhalt ist dabei eigentlich eher Nebensache, dass durch eine paranoide Unachtsamkeit plötzlich eine jede Videokassette in Mr. Fletchers (Danny Glover) Videothek ohne jedes Bild- und Tonsignal dasteht, das Geschäft aber dennoch weiterlaufen muss und sich daraufhin die beiden Freunde Jerry (Jack Black wie immer ganz in seinem Metier) und Mike (Mos Def) auf machen und die Filme in 20min Fassungen einfach nachdrehen, das ist zwar skuril anzusehen, aber nicht die Seele dieses Films. Es ist nur das große Kreativitätsaustoben, das schnelle, mit Esprit abgedrehte auf Bestellung. Aber Kunst wird erst dann wahrhaftig und einzigartig, wenn sie nicht aus einem Zweck, sondern einem Gefühl heraus entstehen kann.&lt;br /&gt;
Wenn man dann zum Schluss in die Gesichter der Zuschauer blickt, während sie das betrachten, was sie erschufen, dann ist dort sovielmehr zu finden. Wie sie sich entdecken, sich freuen, wenn sie nur stumm auf die Leinwand schauen, in ihren Gesichtern der flackernde Lichtschein, wenn sie spüren, dass sie für ein paar Minuten Teil eines wahrhaftig aufrichtigen Stückes Film geworden sind, dann sieht man dort ... Ehrfurcht. &lt;br /&gt;
In diesem Moment ist der Film und der Film im Film voller Magie aus längst vergangenen Zeiten. Und man versteht und erkennt, wie erfüllend sich alle das anzufühlen vermag. &lt;br /&gt;
&quot;Abgedreht&quot; ist eine wundervoll naive, schreiende, dann wieder stille, immer liebevolle und stets aufrichtige Verbeugung vor der Kraft des bewegten Bildes. Dieser Film ist ein Muss, für jeden der Filme liebt und lebt.</description>
    <dc:creator>StrangeGuy</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://isdasniedlich.twoday.net/topics/Movies&quot;&gt;Movies&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 StrangeGuy</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-03T21:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://isdasniedlich.twoday.net/stories/4743707/">
    <title>Once - der Film</title>
    <link>http://isdasniedlich.twoday.net/stories/4743707/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;Once&quot; height=&quot;246&quot; alt=&quot;Once&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/isdasniedlich/images/Once.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Musik manchmal mehr ist als nur Melodie und Worte, muss dem geneigten Leser wahrscheinlich nicht weiter erläutert werden. &lt;br /&gt;
Das ein Film mit Musik manchmal mehr ist als nur Bilder musikalisch zu unterlegen hingegen ist nicht Standard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Once&quot; ist eine auf Zelluloid gebannte Liebeserklärung über die Kraft der Musik, erst in zweiter Linie ist es ein Film über die zwischenmenschliche Liebe, eher über zwei Menschen die sich erst begegnen müssen um Inspiration und somit wieder zu sich und ihrem Leben finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Once&quot; ist eine dieser seltenen Glücksmomente, die uns an dem Gefühl teilhaben lassen, was Musik bedeuten kann. Für den, der sie schreibt, spielt und lebt. Glen Hansard spielt diesen Mann, der in nochimmer anhaltender Erinnerung an seine vergangene Beziehung Lieder schreibt, die so wahrhaftig scheinen, weil er sie nicht nur spielt, sondern ausfüllt. Wenn er Abends in einer leeren Fussgängerzone steht und seine eigenen Songs singt (&quot;tagsüber wollen die Leute ja nur bekannte Songs hören, sonst verdient man ja nichts&quot;), dann spürt man als Zuschauer, dass da soviel Seele dahinter steckt, dass man vor Ehrfurcht und Wahrhaftigkeit nicht umhinkommt, augenblicklich zu kapitulieren und diese 85 Minuten Film ins Herz zu schliessen.&lt;br /&gt;
Dabei vermeidet Regisseur John Carney jegliche Ablenkung. Er vertraut vollkommen zu Recht dieser Geschichte über zwei Menschen, denen Musik imstande ist ein Obdach zu sein. Zwei Menschen, die dasselbe lieben und uns an ihrer Passion teilhaben lassen ... an ihrer Leidenschaft zur Musik.</description>
    <dc:creator>StrangeGuy</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://isdasniedlich.twoday.net/topics/Movies&quot;&gt;Movies&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 StrangeGuy</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-28T17:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://isdasniedlich.twoday.net/stories/4694260/">
    <title>The Insider</title>
    <link>http://isdasniedlich.twoday.net/stories/4694260/</link>
    <description>1999 war ein gutes Filmjahr. Es war so gut, dass leider viele Filme nicht die Würdigung erhielten, die sie verdient hätten. In diesem Jahr erschienen &quot;American Beauty&quot;, &quot;Matrix&quot;, &quot;Gottes Werk und Teufels Beitrag&quot;, &quot;Sleepy Hollow&quot;, &quot;Magnolia&quot;. &lt;br /&gt;
Das ist natürlich keine beliebige Liste, es entspricht in ungefähr den Filmen mit den meisten Oscarnominierungen, aber auch denen, die wohl im kollektiven Gedächtnis verankert wurden. Jeder auf seine Weise, sei es das Thema oder die Umsetzung.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;The Insider&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;The Insider&quot; width=&quot;278&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/isdasniedlich/images/The-Insider.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Ein Film der in dieser Auflistung fehlt, obwohl er 7 Oscarnominierungen erhielt, obwohl er ein packendes (und vorallem auch reales) Thema aufgreift, obwohl er eine Stilistik an den Tag legt, die ihresgleichen sucht und obwohl er mit hochkarätigen Schauspielern besetzt ist, ist &quot;The Insider&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein typischer Micheal Mann Film und doch wieder überhaupt nicht. Wer von diesem Regisseur einen weitere Actionfilm a la &quot;Heat&quot; oder &quot;Collateral&quot; erwartet, wird wohl schnell enttäuscht sein, wenn ihm das Psychogramm des kaputtgespielten Jeffrey Wigand (Russell Crowe) präsentiert wird, der bei einer Tabakfirma entlassen wird um daraufhin mehr als nur seinen Job zu verlieren.&lt;br /&gt;
Und es geht um Lowell Bergmann (Al Pacino) und sein Fernsehteam vom CBS-Magazin &quot;60 Minutes&quot;. Wie hier zwei Welten aufeinander prallen, der um Ordnung bemühte Wigand, dem nach und nach die Kontrolle aus den Händen gleitet, obwohl er doch nur versucht für sich selbst einen Weg zu finden, für den er einstehen kann. Und die Welt der Information, die sich verbiegt und zwangsläufig an ihren eigenen Regeln brechen muss.&lt;br /&gt;
Was Pacino und vorallem Crowe in diesem Film abliefern ist mehr als nur Schauspiel, es ist die hohe Kunst dessen, einen Blick in die Seele eines Menschen werfen zu können, der um alles kämpft, was ihm wichtig ist und der doch zusehen muss, wie er nichts gegen sein Schicksal unternehmen kann.&lt;br /&gt;
Vielleicht ging das Filmjahr 1999 ja deshalb an diesen 152 Minuten so radikal vorbei, weil es eindeutig kein Mainstream ist. Die Spannung ist hier keine physikalische. Es wird niemand erschossen, es gibt keine hektischen Schnitte, keine Explosionen. Es wird geredet. Auf aller höchstem Niveau! Kein Wort ist zuviel, kein Satz ohne Bedacht gewählt. Alles blosslegend, seziert das Drehbuch die Belastbarkeit der menschlichen Seele.&lt;br /&gt;
Es geht in &quot;The Insider&quot; um große Themen. Es geht um Ehre, Anstand, um die Stärke für seine Prinzipien einzutreten, auch wenn man dadurch sehenden Auges alles zu verlieren droht, für was man doch eigentlich kämpfen wollte.&lt;br /&gt;
Wer nun nochimmer unschlüssig ist, ob es sich lohnen würde 2einhalb Stunden vor&apos;m Fernseher zu sitzen, der schaue sich bitte noch nachfolgenden Trailer an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/EkciIK6VZz0&amp;rel=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/EkciIK6VZz0&amp;rel=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
    <dc:creator>StrangeGuy</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://isdasniedlich.twoday.net/topics/Movies&quot;&gt;Movies&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 StrangeGuy</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-10T23:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://isdasniedlich.twoday.net/stories/4640176/">
    <title>Heath Ledger ist tot</title>
    <link>http://isdasniedlich.twoday.net/stories/4640176/</link>
    <description>manchmal denkt man, man hätte sich verlesen. Man sucht fieberhaft nach anderen Quellen, einigen Printmedien glaubt man ja eher weniger, als anderen. Aber immer wieder die gleiche Info ... gestern Abend (Ortszeit) verstarb Heath Ledger im Alter von 28 Jahren in New York.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt mir eigenartig, ja gar unwirklich vor. Es kam mir schon komisch genug vor, wenn ich mir vorstellte, wie es wäre, wenn unsere Generation älter wird und man mit 60 Jahren in den Feuillitions dann lesen wird, dass wieder ein Musiker/Schauspieler/Kreativer verstorben ist, der uns in unserer eigenen Jugend geprägt hat. Nun habe ich bis dahin noch mehr mehr als drei Jahrzehnte Zeit und dann denkt man halt eines Mittwochs Morgen, man hätte sich verlesen. Für eine kurze Zeit das komplette Nichtwahrhabenwollen des doch jederzeit möglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bleiben wird ... über jede Kritik erhaben und auf ewig in die Filmgeschichte eingraviert, ist und bleibt wohl &quot;Brokeback Mountain&quot;. Da kann er auch noch &quot;Ritter aus Leidenschaft&quot;, &quot;Der Patriot&quot; oder auch &quot;Brothers Grimm&quot; gedreht haben. Diese eine Rolle wird bleiben, nicht weil er einen &quot;schwulen Cowboy&quot; spielt, sondern wie. Mit aller Zerrissenheit einer unglücklichen Seele, die sich zu spät eingesteht, nicht alles gelebt zu haben und sich lieber hinter einer Fassade zu verstecken, die eh schon bröckelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Jahr haben wir noch zweimal die Möglichkeit ihn auf der großen Leinwand zu bewundern. In &quot;I&apos;m not there&quot; und &quot;the dark knight&quot;, als Gegenspieler von Batman. Das wird ganz ganz komisch werden.</description>
    <dc:creator>StrangeGuy</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://isdasniedlich.twoday.net/topics/Movies&quot;&gt;Movies&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 StrangeGuy</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-23T08:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://isdasniedlich.twoday.net/stories/4454464/">
    <title>Free Rainer -  Dein Fernseher lügt (dieser Film nicht!)</title>
    <link>http://isdasniedlich.twoday.net/stories/4454464/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;Free Rainer&quot; height=&quot;266&quot; alt=&quot;Free Rainer&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/isdasniedlich/images/Free-Rainer.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Foto: Kahuuna Films&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hilft vor dem Genuss dieses Films sich den Vorgängerfilm von Hans Weingartner anzusehen. &quot;Die fetten jahre sind vorbei&quot; und &quot;Free Rainer&quot; stehen in einer Reihe, ergänzen sich in Thematik und dem Umgang darin. Es geht um das langsame Einschleichen, an die Gewöhnung von Zuständen, die man einstmals ablehnte.&lt;br /&gt;
In einschlägigen Feuillitons war zu lesen, dass Filme des österreichischen Regisseurs nicht einer gewissen Naivität entbehren, wobei dies meist im eher negativen, weil weltfremden Zusammenhang gebracht wurde. Aber Naivität ist im Umgang mit dem Thema des Films sowie der aktuellen Deutschquotendebatte im Fernsehen nicht nur angebracht ... sondern notwendig. &lt;br /&gt;
Sich dem filmischen Inhalt zu nähern geht mittlerweile eigentlich schon gar nicht mehr ohne jenes naive &quot;ausblenden&quot; von Faktoren, der heutigen TV-Shows. Das das reale Fernsehprogramm leider gar nicht mehr soweit vom Filmpendant entfernt ist, stellt man als Zuscheuer mit einem dicken Kloss im Hals fest.&lt;br /&gt;
Auch wirkt der Film niemals aufgesetzt. Er lässt bei aller Systemkritik seinen Figuren Raum. Er zwingt sie zu nichts und das verleiht ihm eine Ehrlichkeit, die den gesamten Film auszeichnet.&lt;br /&gt;
Wenn plötzlich die Deutschen wieder erkennen, dass sie noch selber denken können, sie sich in Parks treffen, sich aus Lyrikbänden vorlesen und ihren Fernseher endgültig auf die Strasse stellen, dann fühlt man sich auch als Zuschauer geradezu befreit. Zu sehen, wie es wäre wenn ... . Das zu zeigen ist nicht naiv, es ist hochidealistisch. Da macht noch jemand Filme der den Mut hat Sätze zu sagen, die wahr sind und eigentlich genau deshalb ungesagt bleiben, aus Angst vor Klischees. Nicht so hier. Und das ist gut so, weil sonst weiterhin alle drumherum reden würden.&lt;br /&gt;
Es ist schon ironisch zu nennen, das Weingartner nur deshalb einen Film über Quotendruck und -manipulation machen konnte, weil kaum ein Sender ihn finanzieren wollte. Hätten die Verantwortlichen genau hingesehen, hätten sie die Qualität erkannt, was für die Thesen des Films sprechen könnte. Das gestern jedoch (am ersten Tag) nur 12 Personen im Kino bei der 20uhr-Vorstellung war, sagt jedoch auch bereits einiges über das Sehverhalten der Deutschen aus, womit der Film sich selber bestätigt hätte. Intelligente Filme brauchen halt auch ein intelligentes Publikum!</description>
    <dc:creator>StrangeGuy</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://isdasniedlich.twoday.net/topics/Movies&quot;&gt;Movies&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 StrangeGuy</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-16T15:48:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://isdasniedlich.twoday.net/stories/4217805/">
    <title>28 Wochen später</title>
    <link>http://isdasniedlich.twoday.net/stories/4217805/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;228&quot; alt=&quot;28-weeks-later&quot; width=&quot;450&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/isdasniedlich/images/28-weeks-later.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein netter Werbegag wurde da mit der Kinokarte überreicht und wie unschwer zu erkennen, wurde ich infiziert und musste Gegenmassnahmen ergreifen. &lt;br /&gt;
So einiges wurde im Vorfeld zu diesem Film geschrieben, von Plotparallelen zwischen der Besetzung des Iraks im realen Leben und der Londoner Sperrzone im Film durch die Amerikaner, doch ist dies nur ein kleiner Aspekt dessen, weshalb die Fortsetzung der Genrefrischzellenkur durch &quot;28 Tage später&quot; nicht minder gelungen daherkommt.&lt;br /&gt;
Es gibt wieder alles was das Filmgenreherz begehrt. Reichlich Tempo, reichlich Schockeffekte und auch reichlich Mengen Blut. Jedoch im Unterschied zu den aktuellen Ausuferungen des Horror-Splatter-Genre, in dem immer neue Dimensionen von Gewaltdarstellungen kreiert werden, geht es den Machern von &quot;28 Wochen später&quot; nicht um eine Anhäufung von Ekelmomenten zum reinen Selbst- und Unterhaltungszweck. Vielmehr ist es hier Ausdruck einer entrückten Welt, in der Ordnung und das Funktionieren von Sicherheitsstandards lediglich eine Illusion ist und Schutz nicht davon abhängt wie viele Scharfschützen man auf Dächer stellt.&lt;br /&gt;
Es sind die kleinen Momente, die das Selbstverständnis des Films deutlich werden lassen und ihn aus dem Einheitszombiefilmbrei hervorheben. Wenn davon gesprochen wird, dass man sich mit drei weiteren Menschen versteckt hatte (und halt nicht mit drei Personen), dann zeugt dies auch von der Erkenntnis, dass man sich des Unterschiedes zwischen beiden Begriffen erst im Angesicht einer apokalyptischen, an den Grundfesten des gewohnten Lebens rührenden Katastrophe bewusst wird. Erst dann scheint das menschliche Leben wieder wirklich etwas zu bedeuten obwohl es doch eine Selbstverständlichkeit sein sollte.&lt;br /&gt;
Wie die Ausmaße der Apokalypse blossgestellt werden, wie schnell Militärs die Kontrolle verlieren können im Angesicht eines Wirklichkeit gewordenen, ungefilterten Gewaltexzesses als einzige Überlebensstrategie der Zombies, so zeugt all dies von einer grausamen aber leider auch ehrlichen Konsequenz des Filmteams, die ihren Höhepunkt in Sachen Fortführung und Weiterentwicklung zum Schluss des Films erreicht und der einen wie im Schockzustand im Angesicht der ultimativen Apokalypse zurücklässt und man auch im Kinosessel nichts anderes machen kann als zu kapitulieren und alle Waffen zu strecken. &lt;br /&gt;
Denn auch das ist ein Genrefakt: Hoffnung ist immer und vorallem anderen eine Illusion.</description>
    <dc:creator>StrangeGuy</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://isdasniedlich.twoday.net/topics/Movies&quot;&gt;Movies&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 StrangeGuy</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-31T18:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://isdasniedlich.twoday.net/stories/4109065/">
    <title>the Simpsons - der Film</title>
    <link>http://isdasniedlich.twoday.net/stories/4109065/</link>
    <description>Reingehen, mit allem rechnen, dennoch überrascht werden, einen Gag nach dem anderen um die Ohren und Augen geballert bekommen, eine wunderbare Geschichte verfolgen, die wirklich über die Länge eines Spielfilmes hält und registrieren, dass auch 2D-Animationsfilme nochimmer funktionieren, wenn denn die Story gut erzählt ist.&lt;br /&gt;
Simpsons for Oscar!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbedingt ansehen!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EDIT: und unbedingt den Abspann ansehen!</description>
    <dc:creator>StrangeGuy</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://isdasniedlich.twoday.net/topics/Movies&quot;&gt;Movies&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 StrangeGuy</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-26T14:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://isdasniedlich.twoday.net/stories/3790012/">
    <title>Zodiac</title>
    <link>http://isdasniedlich.twoday.net/stories/3790012/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;198&quot; alt=&quot;Zodiac&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/isdasniedlich/images/Zodiac.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich vorne weg. &quot;Zodiac&quot; ist kein neues &quot;Sieben&quot;. Jener Film, mit dem David Fincher vor mittlerweile 12 Jahren das GroßstadtCopGenre revolutionierte soll hier nicht übertroffen werden. Er versucht es auch erst gar nicht. Viel mehr liegt ihm daran die Psychologie von Menschen aufzuzeigen, für die die Suche nach einem Mörder über Jahrzehnte eine Obsession wird.&lt;br /&gt;
Da wäre ein gar herrlich schrullig, nonchalanter Robert Downey Jr. als Reporter, der bereits lange genug im Geschäft ist um zu wissen, dass morgen niemand mehr nach den Storys von gestern schreit. Ein Jake Gyllenhall als Karikaturist, der uns zwar weiterhin jenes grübblerische Gesicht zeigt, das wir schon seit &quot;Donnie Darko&quot; kennen, was hier aber zur Rolle passt. Und dann ist da noch Mark Ruffalo. Und ich würde mich gerne zu der Aussage hinreißen lassen, dass er die stärkste Figur des Films ist. Wie er zwischen Dienstbefehlen sowie der eigenen Suche nach der Wahrheit hin und hergerissen ist, ist so präzise und auf den Punkt genau, das es eine Freude ist.&lt;br /&gt;
Jene wahre Geschichte des Zodiac-Killers, der 1968 das erste mal im Gebiet von San Francisco Bay auftritt und danach noch weitere, scheinbar wahllos ausgesuchte Opfer über einen Zeitraum von mehreren Monaten erschiesst, diese Geschichte wird bei Fincher zu einem Zeitporträt, als der Summer of Love seinen Höhepunkt erreicht hatte bis hin in die 80er Jahre. Mit einer visuellen Brillianz und einer Verneigung vor den großen Gangsterfilmen eines Scorsese.&lt;br /&gt;
158min scheinen ersteinmal eine ziemlich lange Zeit, doch wenn man sich auf den ruhigen, geradezu unaufgeregten Rhythmus des Films einlässt wird man mit einem der besten und gleichzeitig untypischsten Polizeifilme der letzten Jahre belohnt. Unbedingt sehenswert!</description>
    <dc:creator>StrangeGuy</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://isdasniedlich.twoday.net/topics/Movies&quot;&gt;Movies&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 StrangeGuy</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-01T08:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://isdasniedlich.twoday.net/stories/3617908/">
    <title>Sunshine</title>
    <link>http://isdasniedlich.twoday.net/stories/3617908/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;232&quot; alt=&quot;sun&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/isdasniedlich/images/sun.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
image courtesy of SOHO (ESA and NASA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urgewalten. Schicksale. Menschen. Fehler. Leiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind jene Dinge die angesprochen werden. Es sind große Bilder die uns gezeigt werden und gleichzeitig aufzeigen, dass der Mensch doch immer nur Mensch bleibt, ein verschwindend geringes Etwas im Angesicht dessen was jenseits unserer Vorstellung liegt. Danny Boyle und Alex Garland haben wieder einen Film zusammen gedreht. Sie haben ein Meisterwerk geschaffen! &lt;br /&gt;
Ein Film der bezaubert und betört, der verstört und in seiner Konsequenz so unangenehm in der Magengegend liegen kann, dass es einem die Luft zu rauben im Stande ist.&lt;br /&gt;
Wir sehen Bilder voller ungebändigter Schönheit, voller Poesie und gleichzeitig voller immenser Wucht. Wir sehen wirklich Menschen beim sterben zu, nicht Figuren, wirklichen Schicksalen. Wir sehen wie sie Fehler begehen, so wie dies seit Menschen Gedenken der Fall war und ist. Doch passiert hier ein Fehler, wird es jene unumkehrbare Konsequenz geben, die wir alle fürchten, dann wird bald keine Menschheit mehr existieren die Fehler begehen kann.&lt;br /&gt;
Der Film nimmt sich Zeit. Wir lernen erst kennen und dann verlieren. Es läuft alles auf diesen einen Punkt hinaus. Die Rettung oder das Versagen. Die Haken die dabei geschlagen werden kann man (so wie ich) für Adrenalinkino halten oder aber auch für Klischees. Die Hoffnung die jedoch bleibt, sie schwindet mit jedem Crewmitglied.&lt;br /&gt;
Man könnte an Weltraumlogikfehlern mäkeln, wenn man denn einmal abgelenkt sein würde, doch wenn das der Fall ist, wird einem all das, was ich hier schreibe eh wie Chinesisch vorkommen. Man muss mitgenommen werden. Alles über Bord werfen. Jedes Klischee, dass man mit Schience-Fiction-Filmen verbindet. Wenn man Endzeitszenarien nicht leiden kann, dann meidet diesen Streifen puren Kinos. &lt;br /&gt;
Doch wenn ihr mich verstehen könnt. wenn ihr mitleiden wollt, euch ergebt vor einer brachialen Bilderflut die aber nie zum Selbstläufer mutiert, wenn ihr bis zum Kern unseres Sonnensystems vordringen wollt, mit jedem damit verbundenen Leid, dann ... ja dann schaut ihn euch an.&lt;br /&gt;
Das hier ist großes Kino!</description>
    <dc:creator>StrangeGuy</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://isdasniedlich.twoday.net/topics/Movies&quot;&gt;Movies&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 StrangeGuy</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-18T21:09:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://isdasniedlich.twoday.net/stories/3531921/">
    <title>300</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;169&quot; alt=&quot;300-Szene&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/isdasniedlich/images/300-Szene.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich vorne weg einige Stellungnahmen.&lt;br /&gt;
Ja, dieser Film ist gewaltig bzw. gewalttätig, dass liegt hier eng beisammen. Er ist blutig bis zum Exzess und gnadenlos in seiner Direktheit. Was er hat, knallt er einem hin. Im guten, wie im schlechten.&lt;br /&gt;
Nein, dieser Film hat kein gutes Drehbuch, keine guten Dialoge und er nutzt Off-Kommentare die einem erzählen, was man gleichzeitig sieht. Diese Methode hielt Billy Wilder für eine Verschwendung von Worten. Zurecht, wie man anhand des Films sieht, welcher dieses Mittel leider viel zu oft verwendet. Was hat dieser Film also gutes?&lt;br /&gt;
In einem Wort: Bilder!&lt;br /&gt;
In seinen guten Momenten zeigt er Sequenzen voller Wucht und Kraft. Die sehen gut aus und offenbaren nicht einer gewissen Brillianz. Das war es aber leider auch schon. &lt;br /&gt;
Das Richtige für Kinogänger, die gerne griechische Geschichten hören wollen ohne nachdenken zu wollen, wuchtig verpackt aber mit wenig brauchbarem Inhalt. Schön anzusehen, schlecht anzuhören (ok, die deutsche Synchronstimme von Gerade Butler ist sehr gelungen). Es wird aber auch viel geredet und wenig gesagt. &lt;br /&gt;
Visuell kein neuer Meilenstein aber ok für gesellige Kumpelabende, wenn man(n) mal einen drauf machen will und danach die nächste Kneipe entert.</description>
    <dc:creator>StrangeGuy</dc:creator>
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  <item rdf:about="http://isdasniedlich.twoday.net/stories/3490969/">
    <title>Knockin&apos; on heavens door</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;200&quot; alt=&quot;Ocean&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/isdasniedlich/images/Ocean.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;In heaven, that&apos;s all they talk about. The ocean!&lt;br /&gt;
And the sunset, how wonderful that is to watch. That big ball of fire melt to the ocean. The only light that is left, like a candle, it&apos;s only inside.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich war noch niemals am Meer&quot; und damit fängt alles an. Ein Film der nochimmer, seit 10 Jahren, bewegt, weil er seine Geschichte erzählt ohne Aufgesetztheiten. Mit einem Faible für seine Figuren, die er immer respektiert und die so menschlich wirken, dass sie nicht von dieser Welt scheinen, und doch so genau gezeichnet sind, dass es schon mancheinmal wehtut beim zusehen dieser kleinen Momente die so voller Wahrheit stecken.&lt;br /&gt;
Und wenn die Beiden zum Schluss im Keller stehen und ich weiß, dass gleich der große Ruthger Hauer die Treppe herunterkommt und jene oben zitierten Worte spricht ist es bereits um mich geschehen.&lt;br /&gt;
Und dann ... dann sind sie da. Am Meer. So simpel und doch von solcher Schönheit, dass einem selbst die Sehnsucht packt ins Auto zu steigen und gen Nordsee oder noch weiter zu fahren. Alles hinter sich lassen. &lt;br /&gt;
Wenn dann beide endlich am Ziel angekommen sind, in Ehrfurcht schwelgen und Til Schweiger sich in den Sand setzt um bei den ersten Takten von &quot;Knockin&apos; on heavens door&quot; seiner Bestimmung gegenüber zu treten, und Jan Josef Liefers endlich den salzigen Duft des Meeres atmet, dann weiß ich, dass es alles nicht so schlimm wird, weil das alles irgendwohin führen wird.&lt;br /&gt;
Einmal über Umwege zum Glück bitte! Egal wann, nur lasst es längst angefangen haben.</description>
    <dc:creator>StrangeGuy</dc:creator>
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  <item rdf:about="http://isdasniedlich.twoday.net/stories/3441578/">
    <title>The Last King of Scotland</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;265&quot; alt=&quot;Last-King&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/isdasniedlich/images/Last-King.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hier Schreibende muss zugeben, dass er von dem jetzt zu besprechenden Film ein wenig enttäuscht ist. &quot;Der letzte König von Schottland - In den Fängen der Macht&quot; ist jener Film, für den Forest Whitaker den Oscar als bester Hauptdarsteller erhielt und in dem er den ehemaligen Präsidenten Ugandas, Idi Amin spielt.&lt;br /&gt;
Und leider beginnt der Film als eine Mischung aus Folklore und 70er Jahre Zeitporträt und löst sich hirvon auch eher langsam. &lt;br /&gt;
Schnell ist Dr. Garrigan (Kevin McAcoy) eingeführt und bleibt eher ein roter Faden, den eine Identifikationsfigur. Als gerade erst frisch promovierter Arzt geht er also in jenes Land, das ihn der Globus beim 2ten (!!!) Drehversuch offenbart. Und schon ist er in einer faszinierenden Kultur. Und natürlich lässt er sich leicht von ihr gefangen nehmen, so wie er später auch Idi Amins Charme erlegen sein wird. Und leider scheint Forest Whitaker durch die Synchronisation viel von seiner Präsens verloren zu haben. Was im Trailer noch beissend prägnant und punktgenau erscheint, wirkt nun leider eher ein schwaches, fast schon weinerliches Bitten um Rückhalt, Gehorsam und Unterstützung. Es sind vorallem die Augen, die Eindruck hinterlassen und jenes Feuer verbreiten, für das er nicht unberechtigt als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde, jedoch geschieht dies zu selten. Zu lange hält sich der Film damit auf nur Schauwerte zu liefern, und auch wenn er ab und an das Thema der Gewalt gegen Oppositionelle aufgreift, führt Kevin MacDonalds Regie nie weiter in diese Richtung. Die Greueltaten bleiben seltsam fern, als sollten sie die Idylle des Paradieses nicht zerstören. Das ist schade und bewirkt, dass ein kritischer Ansatz verpasst wird. Erst als Dr. Garrigan selber Leidtragender der Launen von Amin wird, erst dann lenkt der Film in dramatischere Fahrwasser.&lt;br /&gt;
Und zugegeben hat der Film hier dann seine besten Momente. Wenn sich Dr. Garrigan aufbegehrt, wenn er widerspricht und zu kämpfen beginnt, dann hat Whitaker auch einen Gegenpart, an dem er sich reiben kann, der ihn fordert. Leider geschieht dies erst in den letzten 45min und damit zu spät.&lt;br /&gt;
Dem Film sieht man an, das mit Kevin MacDonald ein Regisseur hinter dem Projekt stand, der sich darauf versteht zu dramatisieren. Das gelang ihm bereits mit &quot;Ein Tag im September&quot;, dem DokuDrama über die Geiselnahme von Olympia &apos;72 hervorragend, und wenn er Dramatik aufbauen kann, besitzt der Film auch seine stärksten Szenen. Der Rest bleibt blass, wie hingeworfen und fertig um sich irgendwas herauszuziehen. Er urteilt nicht, zeigt nur und bleibt dennoch, oder dadurch(?) hinter den Möglichkeiten des Stoffes zurück.&lt;br /&gt;
Es hätte ein Film über ein wichtiges, weil leider nochimmer aktuelles Thema vom afrikanischen Kontinent sein können, doch wurde es nur ein Film darüber, was geschieht, wenn man voller Idealismus und Naivität sich einem Mann unterwirft, der alles nimmt und nutzt. &lt;br /&gt;
Zur Ehrenrettung des Films muss jedoch zugestanden werden, dass Forest Whitakers Darstellung wahrlich famos ist, wenn man ihn wohl unsynchronisiert erlebt und wenn er einen Gegenpart hat, der ihm die Stirn bietet.</description>
    <dc:creator>StrangeGuy</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 StrangeGuy</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-16T00:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://isdasniedlich.twoday.net/stories/3368201/">
    <title>... and the oscar goes to?!</title>
    <link>http://isdasniedlich.twoday.net/stories/3368201/</link>
    <description>Tja, nun ist es also wieder vorbei und so langsam hat sich meine Aufregung und meine Erregung wieder gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fangen wir mit den positiven Überraschungen an! Martin Scorsese hat es also endlich geschafft. Ich hatte es gehofft, gewünscht, beide Daumen gedrückt und fast hätte ich wieder nicht dran geglaubt, doch dann ... dann bekommt er ihn wirklich und das auch höchst verdient dieses Jahr, weil er seine Vision am stringentesten und besten auf die Leinwand gebracht hat. Und dann erhält &quot;The Departed&quot; auch noch die Auszeichnung als Bester Film und nachdem Scorsese seinen bekommen hatte ging die Tendenz doch stark von &quot;Babel&quot; weg, hin zu diesem Film, der es zum Glück nicht nur mir angetan hatte.&lt;br /&gt;
An sich muss man eh feststellen, dass &quot;Babel&quot; neben &quot;Dreamgirls&quot; wohl wahrlich die Verlierer des Jahres waren. &quot;Babel&quot; erhielt von den sieben Nominierungen nur den Oscar für die beste Musik (Gustavo Santaolala zum zweiten mal hintereinander nach &quot;Brokeback Mountain&quot; im letzten Jahr) und &quot;Dreamgirls&quot; erhielt auch nur zwei, darunter für Jennifer Hudson als Nebendarstellerin aber keinen als besten Song, wo der Film dreimal nominiert war. Diesen Oscar erhielt Melissa Etheridge für den Titelsong zum Film &quot;Eine unbequeme Wahrheit&quot;, der auch bester Dokumentarfilm wurde (die Academy war diesesmal also eher auf den Nebenschauplätzen politisch aktiv). &lt;br /&gt;
So auch bei der Kategorie, die mir neben dem RegieOscar am meisten am Herzen lag, nämlich für den besten fremdsprachigen Film. Und ich war baff und ich gebe es auch gerne zu, auch niedergeschlagen, dass der deutsche Beitrag &quot;Das Leben der Anderen&quot; gewann. Mein favourisierter Film &quot;Pans Labyrinth&quot; ging hier leer aus, obwohl es bis dahin so aussah, als könnte er gut abräumen. Es gab bereits vorher Auszeichnungen für die beste Ausstattung, das MakeUp und die beste Kamera (wo ich ja weit daneben lag beim Tip *g*). Nun ja, war vielleicht doch ein wenig zu heftig was dort im spanischen Bürgerkrieg so abging, weshalb sich die Academy dann doch eher für den politisch eher den Zeitgeist treffenden deutschen Beitrag entschied, was ich so halt nicht erwartet hatte. Nun ja, ich war dann halt erstmal ziemlich down, aber ... ach was soll&apos;s denn. Es wurde zum Schluss ja doch alles gut.&lt;br /&gt;
Die besten Schauspieler gingen an die Favouriten und nun scheint die Academy wohl auch endgültig  ihre alten Rassendiskriminierungen abgelegt zu haben, gewann doch nun zum dritten mal innerhalb weniger Jahre mit Forest Whitaker ein afroamerikanischer Schauspieler die höchste Auszeichnung der Filmbranche. Und Helen Mirren für &quot;The Queen&quot; war erwartet worden und ja auch einer meiner wenigen richtigen Tips.&lt;br /&gt;
Tja, was bleibt nun also? &quot;The Departed&quot; ist überraschend der Abräumer des Abends geworden, &quot;Babel&quot; und &quot;Dreamgirls&quot; sind mal richtig derbe abgeschmiert und das Fazit, dass der Jury nicht immer nach politischen Filmen ist, sondern manchmal auch einfach nur dem richtigen Menschen zum richtigen Film die wundervollen Worte sagt: &quot; ...and the Oscar goes to ... Martin Scorsese!!!&quot; &lt;br /&gt;
Abschliessen jedoch möchte ich mit einem Zitat aus der Dankesrede von Forest Whitaker, die mich sehr berührten:&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Because when I first started acting, it was because of my desire to connect to everyone. To that thing inside each of us. That light that I believe exists in all of us. Because acting for me is about believing in that connection and it&apos;s a connection so strong, it&apos;s a connection so deep, that we feel it. And through our combined belief, we can create a new reality.&lt;/cite&gt; &lt;br /&gt;
And that&apos;s what movies are about. To touch us in the bottom of our heart and the amazing chance to create some new things.</description>
    <dc:creator>StrangeGuy</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://isdasniedlich.twoday.net/topics/Movies&quot;&gt;Movies&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-02-26T16:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://isdasniedlich.twoday.net/stories/3363161/">
    <title>my OscarFavourites</title>
    <link>http://isdasniedlich.twoday.net/stories/3363161/</link>
    <description>haha, wieder ein Jahr rum und wieder heißt es mit einem Kribbeln im Bauch die letzte Sonntagnacht im Februar durchmachen. Die Oscarverleihung steht an und wird wie immer von mir kritisch und doch höchst subjektiv unter die Lupe genommen.&lt;br /&gt;
Ok, dass das alles auch nur Politik ist und manchmal auch nicht &quot;fair&quot; zu geht ist klar, aber das tut meinem Enthusiasmus keinen Abbruch und erhöht auch nur den Aufregungsfaktor. Wer sich auch dafür interessiert, kann die komplette Nominierungsliste &lt;a href=&quot;http://oscar.com/nominees/?pn=list&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; ansehen. &lt;br /&gt;
Jetzt nun also meine Favouriten in den für mich relevanten Gebieten. ACHTUNG: alles ohne Gewähr und höchst anfechtbar!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Bester Film&lt;/i&gt;: ich denk ja mal, dass es doch &quot;&lt;b&gt;Babel&lt;/b&gt;&quot; wird. &quot;Departed&quot; ist ein hervorragender GenreFilm, aber nicht umfassend genug in seiner Thematik um die gesamte Jury zu begeistern. Die anderen drei Film sind wahrscheinlich auch eh nur dabei um ihnen die Anerkennung zu geben die sie sicher zweifelsohne verdienen, aber mehr auch nicht. Ein Film über die Queen oder eine Familienreise zu einer Misswahl sagt nicht viel über unsere Welt aus und das tut &quot;Babel&quot; halt nun einmal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Beste Regie&lt;/i&gt;: ich geb es zu, hier bin ich ohne Zweifel am parteiischsten. Bereits zum 6ten mal in der Kategorie Regie nominiert und zum 8ten mal überhaupt und immer noch ohne Trophäe, eine schreiende Ungerechtigkeit die beendet gehört. Das verdammte Ding gehört in die Hände von &lt;b&gt;Martin Scorsese&lt;/b&gt;. Abgesehen von meiner Subjektivität hat er aber mit &quot;The Departed&quot; auch einen wahrhaft kompromisslos inszenierten Film geschaffen, der stimmig ist und ohne Schwächen zweieinhalb Stunden zu begeistern weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Beste Kamera&lt;/i&gt;: hier wird&apos;s schon schwieriger. Ich denke &quot;&lt;b&gt;The Black Dahlia&lt;/b&gt;&quot; wird gewinnen, weil a) Brian dePalma Filme immer eine hohe Kameraqualität hatten und b) sich düstere Polizeifilme immer gut für sowas machten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Bestes adaptiertes Drehbuch&lt;/i&gt;: Auch wenn es lustig ist, das Borat mit seinen kulturellen Lernungen nominiert wurde, das Rennen geht an &quot;&lt;b&gt;The Departed&lt;/b&gt;&quot;. Wie hier eine Wendung auf die nächste folgt, sich das Netz immer enger zieht und die Story ohne Unterlass nach vorne drängt ist Argumentation genug denk ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Bestes Originaldrehbuch&lt;/i&gt;: &quot;&lt;b&gt;Babel&lt;/b&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Bester fremdsprachiger Film&lt;/i&gt;: &quot;&lt;b&gt;Pans Labyrinth&lt;/b&gt;&quot;. Weil ein Film belohnt werden muss, der soviel wagt, erzählerisch wie auch visuell. Sorry für den deutschen Beitrag, aber so politisch nah dran sind die Amis nicht und auch nicht die Jury, sonst hätte damals auch &quot;Der Untergang&quot; gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Bester Animationsfilm&lt;/i&gt;: Ich denk doch mal &quot;&lt;b&gt;Cars&lt;/b&gt;&quot; macht das Rennen in einem Jahrgang, der keine Quantensprünge ala &quot;Shrek&quot; und &quot;Die Unglaublichen&quot; aufzuweisen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Beste männliche Hauptrolle&lt;/i&gt;: Ich wünsche es &lt;b&gt;Forest Whitaker&lt;/b&gt; für &quot;The last King of Scotland&quot; so sehr, aber bin ich mir nicht sicher ob die Academy nach Denzel Washington und Jamie Fox in den letzten Jahren wieder einem afroamerikanischem Schauspieler verleiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Beste weibliche Hauptrolle&lt;/i&gt;: es wäre doch ein arges Wunder wenn der Preis nicht an &lt;b&gt;Helen Mirren&lt;/b&gt; für &quot;The Queen&quot; gehen würde. Das ist nunmal ihre One-Man-Show (dummes Wortspiel, ich weiß).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den restlichen Kategorien ist mein Interesse nicht ganz so groß, auch wenn ich hoffe, dass &lt;b&gt;Mark Wahlberg&lt;/b&gt; eine Auszeichnung  für &quot;The Departed&quot; erhält, weil er das fiese, pöbelnde Arschloch so herrlich und voller Energie darstellt. Ansonsten hoffe ich auf einige Oscars für &quot;&lt;b&gt;Pans Labyrinth&lt;/b&gt;&quot; und der bessere soll gewinnen. Auch wenn hinter den Kulissen das meiste ja doch nur Lobbyarbeit ist :-(.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lass mich also überraschen und hoffe bereits morgen früh noch schnell Ergebnisse präsentieren zu können.</description>
    <dc:creator>StrangeGuy</dc:creator>
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    <dc:date>2007-02-25T10:59:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://isdasniedlich.twoday.net/stories/3359667/">
    <title>Letters from Iwo Jima</title>
    <link>http://isdasniedlich.twoday.net/stories/3359667/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;150&quot; alt=&quot;Letters&quot; width=&quot;289&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/isdasniedlich/images/Letters.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind das, was noch existiert, wenn der jenige, der sie einst schrieb bereits tot und vergessen ist. Sie überdauern Jahrzehnte und konservieren unsere intimsten Gefühle und Sehnsüchte. Sie sind Zeugen unserer Zeit und doch nur eine Momentaufnahme. Und eigentlich sind es doch nur beschriebene Blätter Papier mit unserer Handschrift darauf. Es werden diese Unikate sein, die zum Schluss von den japanischen Soldaten und ihren Schicksalen auf der Pazifikinsel Iwo Jima übrigbleiben und Zeugnis ablegen. Doch bis dahin macht es einem dieser Film und sein Regisseur nicht leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clint Eastwood hat sich in den letzten Jahren einen ehrenwerten Namen als stiller Beobachter von zwischenmenschlichen Geschichten und Katastrophen gemacht. Er lenkt sein Auge mit sicherem Blick auf diese kleinen Momente, denen ein Zauber inne wohnt. Er zeigt mit dem Finger auf zerstörte und fehlgeleitete Schicksale, die sich von ihrer Umgebung entfremdet haben, und manchmal, ja manchmal gibt er ihnen auch eine zweite Chance. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &quot;Letters from Iwo Jima&quot; beobachtet er nun also die Charaktere dreier japanischer Soldaten im Angesicht einer Schlacht, die bereits entschieden ist, bevor sie auch nur begann. Vom Nachschub abgeschnitten und mit begrenzten logistischen Mitteln soll eine Insel verteidigt werden, deren militärischer Nutzen so hoch ist, wie die Chance auf Sieg klein. Befehligt von einem General, der früher einst selber in den USA lebte und der nochimmer Erinnerungen aus jener Zeit in seine Briefe an seine Frau malt. Dem bewusst wird, dass es im Angesicht des Todes egal ist, auf welcher Seite man stirbt, solange man dies aus den für sich richtigen Gründe tut. Stirbt man, weil es der Kodex verlangt, oder weil man einsehen muss, dass alles getan wurde um seine Treue zu beweisen. Blindes Gehorsam ist der Anfang vom Ende und nur wer dagegen rebelliert und seinen eigenen Weg wählt, den das Herz vorgibt, wird am Ende gerettet werden, entweder in Erlösung oder gar durch Überleben. &lt;br /&gt;
Es geht darum, welchen Weg man bereit ist zu gehen. Ob man akzeptiert oder widerspricht, aufbegehrt oder stillschweigend folgt. Jeder der drei wird seine Entscheidung treffen, jeder muss mit den Konsequenzen leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All dies sehen wir aus einer gewissen Distanz, die auch zu einem gewissen Teil daherrührt, dass dieser Film nur im japanischen Original mit Untertitel gezeigt wird. Der Film verbleibt im Spannungsfeld von Dokumentation und Psychogramm. Er gibt uns Personen und versucht sie als Schicksale darzustellen, doch will dies nicht so recht funktionieren. Technisch sicherlich auf allerhöchstem Niveau entstanden und handwerklich wie ein jeder Eastwood brilliant gemacht und doch irgendwie ohne Charaktere die erreichen, die berühren. Erst wenn am Ende all jene Briefe wieder auftauchen, die uns durch die gesamten 140min begleiteten hat man als Zuschauer wieder diese stille emotionale Bindung, die es erreicht, dass wir verstehen, dass hinter jedem Tod ein Schicksal steht, dass hier für eine kleine Ewigkeit bewahrt wurde und es verdient mit Respekt behandelt zu werden.</description>
    <dc:creator>StrangeGuy</dc:creator>
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