Knockin' on heavens door

In heaven, that's all they talk about. The ocean!
And the sunset, how wonderful that is to watch. That big ball of fire melt to the ocean. The only light that is left, like a candle, it's only inside.
"Ich war noch niemals am Meer" und damit fängt alles an. Ein Film der nochimmer, seit 10 Jahren, bewegt, weil er seine Geschichte erzählt ohne Aufgesetztheiten. Mit einem Faible für seine Figuren, die er immer respektiert und die so menschlich wirken, dass sie nicht von dieser Welt scheinen, und doch so genau gezeichnet sind, dass es schon mancheinmal wehtut beim zusehen dieser kleinen Momente die so voller Wahrheit stecken.
Und wenn die Beiden zum Schluss im Keller stehen und ich weiß, dass gleich der große Ruthger Hauer die Treppe herunterkommt und jene oben zitierten Worte spricht ist es bereits um mich geschehen.
Und dann ... dann sind sie da. Am Meer. So simpel und doch von solcher Schönheit, dass einem selbst die Sehnsucht packt ins Auto zu steigen und gen Nordsee oder noch weiter zu fahren. Alles hinter sich lassen.
Wenn dann beide endlich am Ziel angekommen sind, in Ehrfurcht schwelgen und Til Schweiger sich in den Sand setzt um bei den ersten Takten von "Knockin' on heavens door" seiner Bestimmung gegenüber zu treten, und Jan Josef Liefers endlich den salzigen Duft des Meeres atmet, dann weiß ich, dass es alles nicht so schlimm wird, weil das alles irgendwohin führen wird.
Einmal über Umwege zum Glück bitte! Egal wann, nur lasst es längst angefangen haben.
StrangeGuy - 29. Mär, 00:29